Inside the peloton: Frithjof Hoffmann
(German below)
The story began with a sad event: my uncle passed away in 2022. On the way to his funeral, a blood vessel in my eye burst, causing a retinal detachment. Various doctors tried to repair the eye using lasers, but it was only saved after several days through emergency surgery. Further surgeries on the eye followed later. Fortunately, it is now largely back to normal.
In 2024, my other eye started having problems as well. Once again, my retina was ultimately saved through major surgery. Unfortunately, this operation had a negative impact on part of my vision because blood flow to the eye was impaired. Luckily, I can still see well with that eye and, most importantly, just a few weeks after the surgery, I was allowed to get back on my road bike.
At times, I was very worried about my eyesight and wondered if I would be able to continue my hobby. Moments like these make you realize how valuable everyday things are: sight, sports, and the people around you.
I am grateful that my eyes are okay again and that I can continue pursuing my passion for cycling. I now appreciate certain things far more than I used to.
I was able to participate in GFNY Bremen 2025, and it was a special day. My wife and daughters cheered me on from the sidelines, I raced alongside some old friends, and I completed the 100-kilometer distance for the first time.
For me, there was no question about signing up again. GFNY Bremen is one of the most important road cycling events in Northern Germany.

German:
Die Geschichte begann mit einem traurigen Anlass: 2022 starb mein Onkel. Auf dem Weg zu seiner Beerdigung platzte ein Blutgefäß in meinem Auge und die Netzhaut löste sich. Verschiedene Ärzte versuchten, das Auge mit Laserbehandlungen zu retten, aber erst nach einigen Tagen konnte es durch eine Notoperation gerettet werden. Später folgten weitere Operationen an diesem Auge. Heute ist es zum Glück wieder weitgehend in Ordnung.
2024 zeigte auch das andere Auge Probleme. Auch hier konnte die Netzhaut schließlich durch eine größere Operation gerettet werden. Leider wirkte sich dieser Eingriff negativ auf einen Teil meines Sehvermögens aus, da die Durchblutung des Auges beeinträchtigt wurde. Zum Glück kann ich mit diesem Auge trotzdem gut sehen und – das Wichtigste – schon wenige Wochen nach der Operation durfte ich wieder aufs Rennrad steigen.
Zwischenzeitlich war ich wegen meiner Sehkraft sehr besorgt und fragte mich, ob ich mein Hobby jemals wieder ausüben könnte. In solchen Momenten wird einem bewusst, wie wertvoll die alltäglichen Dinge sind: das Sehen, der Sport und die Menschen um einen herum.
Ich bin dankbar, dass meine Augen wieder in Ordnung sind und ich meiner Leidenschaft, dem Radfahren, wieder nachgehen kann. Bestimmte Dinge schätze ich heute viel mehr als früher.
Bereits 2025 konnte ich am GFNY Bremen teilnehmen, und es war ein ganz besonderer Tag. Meine Frau und meine Töchter feuerten mich an der Strecke an, ich fuhr das Rennen gemeinsam mit einigen alten Freunden und schaffte zum ersten Mal die 100-Kilometer-Distanz.



